Hannelore Langwieser

Hannelore Langwieser lebt seit 1981 in Mainburg. Geboren 1954 in Oberwangenbach, aufgewachsen mit einem Bruder, 1964 nach Attenhofen umgezogen. Die Schule besuchte sie in in Attenhofen und Mainburg, Mehrere Jahre war sie in einem Internat in Ingolstadt, um dort die Basis für den späteren Beruf als Hauswirtschaftsmeisterin zu legen. „Ich bin eine stolze Hallertauerin, liebe meine Heimat, die Stadt und die Menschen seit Kindesbeinen an.“

Verheiratet mit Georg Langwieser seit 1972, Mutter einer Tochter (Andrea) und zweier Söhne (Georg und Sebastian) und mittlerweile auch zweifach Oma „Meine Familie gibt mir Rückhalt und mit meinen zwei kleinen Rabauken habe ich viel Spaß. Enkelkinder halten einen mächtig fit.“ Und wenn sie mal Zeit für Ruhe und Ausspannung braucht, dann liest sie die Klassiker von Ken Follet oder Dan Brown.

Mitten unter den Menschen 

Langweilig wird Hannelore Langwieser nicht, macht Kassendienst im Schwimmbad und investiert viel Zeit in ehrenamtliche Tätigkeiten. Als Vorsitzende des Frauenbundes, Eisverkäuferin am Pfarrfest oder Mitinitiatorin des Schmankerl-Basars ist sie breit engagiert und kann zusammen mit ihren Helferinnen und Helfern regelmäßig kleinere und größere Finanzspritzen an soziale Einrichtungen in Stadt und Landkreis weiterleiten. Dabei kann sie auf ihre Erfahrungen als Hauswirtschaftsmeisterin zurückgreifen, was sich mittlerweile auch CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Martin Neumeyer gerne zu nutzen macht: Beide laden einmal im Jahr zum Benefizkochen ein, bei dem unterschiedliche Berufsgruppe ein Mehr-Gänge-Menü zaubern. Der Erlös geht komplett an das Cabrinihaus Offenstetten. „Für mich ist es immer wieder ein großes Geschenk, wenn wir Kranken, Kindern oder alten Menschen durch unser Engagement ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern können.“

Ehrenamt ist für Hannelore Langwieser eine Lust. „Deshalb unterstütze ich jeden Menschen, der sich für unser Gemeinwohl einsetzt und die Mitmenschen in den Mittelpunkt seines Engagements stellt.“

Der persönliche Spickzettel

1. Was macht Ihnen Freude?
Wenn mich unterwegs Menschen ansprechen und um Hilfe oder eine Auskunft bitten und ich kann ihnen helfen.

2. Was schätzen Sie an Mainburg?
Die Menschen von Mainburg in ihrer Verschiedenheit: Stolz auf unsere Heimat und zugleich offen für Neues; Die Harmonie von Bodenständigkeit und Religiösität. Grundwerte zählen hier noch was.

3. Näher am Menschen – das heißt für mich?
Zuhören, wo der Schuh drückt; Entscheiden was richtig oder falsch, wichtig oder gewollt ist und dabei immer die Betroffenen in diese Entscheidung miteinbeziehen.

4. Mit wem würden Sie gerne bei einer Maß Bier zusammensitzen?
Mit Monsignore Georg Gänswein, dem Sekretär des Papstes, ob er wirklich so sympathisch ist, wie er beim Papstbesuch im Fernsehen rübergekommen ist.

5. Welchem Fußballverein drücken Sie die Daumen?
Allen Vereinen im Stadtgebiet, weil sie für die Jugendarbeit viel leisten, und dem SV Attenhofen, weil dort mein Bruder noch immer im Tor steht.

6. Ihr Motto fürs Leben?
Leben und leben lassen. Gott vertrauen und Optimismus Tag für Tag.

7. Mit wem würden Sie gerne für einen Monat tauschen?
Eigentlich  mit niemandem: Ich habe eine wunderbare Familie, Aufgaben, die viel Freude machen und ich lebe in der Hallertau. Das würde ich für nichts eintauschen – nicht für einen Monat.

8. Wo singen Sie am liebsten mit?
Mit den Damen unseres Frauenbundes bei unseren Busfahrten.

9. Welchem Schmankerl können Sie nicht widerstehen?
Es wäre leichter zu fragen, bei was ich widerstehen kann: Kürbis süß-sauer und Sagosuppe – habe ich im Internat immer essen müssen.

10. Ihr persönlicher Bestseller ist
Ken Follett: „Die Säulen der Erde“ und „Der 3. Zwilling“ Dan Brown: „Illuminati“ und „Der Meteorit“