Politik

Hannelore Langwieser redet nicht nur, sondern packt an. Während der Internatszeit mussten die 64 Mädchen zu Kundgebungen mit Willi Brandt, Herbert Wehner und Franz Josef Strauß. „Während es bei Brandt und Wehner recht ruhig ablief, rührte sich bei der Strauß-Kundgebung etwas. Und wo etwas los ist, da wollte ich gerne mitmachen.“ Damit war der Weg in die CSU geebnet und 1999 hat Langwieser als Vorsitzende Verantwortung für den CSU-Ortsverband Mainburg übernommen. „Mit unseren 120 Mitgliedern sind wir die größte politische Organisation in der Stadt und übernehmen auch Verantwortung für unsere Bürgerinnen und Bürger durch eine konstruktive Mitarbeit im Stadtrat“, sagt Langwieser. Seit 1996 ist sie Mitglied dieses Gremiums. Seit 2002 vertritt sie den Bürgermeister als seine Stellvertreterin im Amt. „In den vergangenen sechs Jahren habe ich rund ein Jahr direkte Vertretung übernommen“, blickt sie zurück. Dann könne sie ihre Arbeit ja nicht so schlecht gemacht haben, wenn das bisherige Stadtoberhaupt ihr ruhigen Gewissens die Verantwortung übertragen habe.

Mainburgs Stimme im Kreistag

Die Mainburger Interessen vertritt Hannelore Langwieser auch im Kreistag von Kelheim. „Dort ist es wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, dass auch Mainburg und die umliegenden Gemeinden zu diesem Landkreis gehören.“ So kritisiert sie die Abnabelung des südlichen Kreises vom Öffentlichen Personennahverkehr, plädiert für einen ausgeglichenen Kreishaushalt und die Senkung der Kreisumlage. „Jeder Prozentpunkt weniger Kreisumlage bedeutet 100.000 Euro mehr für Investitionen in Mainburg.“ Ein wichtiges Anliegen war Hannelore Langwieser der Kampf um den Erhalt des Mainburger Krankenhauses. „Hätte die CSU nicht den Finger in die Verschuldungswunde gelegt, würde es das Mainburger Haus heute nicht mehr geben“, ist sich Langwieser sicher. Mittlerweile ist das Krankenhaus Mainburg an die Ilmtalklinik Pfaffenhofen angegliedert. Als Mitglied im Aufsichtsrat hat Langwieser nun direkt ein Auge darauf, wie sich der Standort Mainburg weiter entwickelt.

 

Einzige Bezirksrätin des gesamten Landkreises

Als einzige Kommunalpolitikerin aus dem Landkreis Kelheim, gehört Hannelore Langwieser auch der dritten kommunalen Ebene an – dem Bezirkstag von Niederbayern. 2003 haben sie die Kelheimer Wählerinnen und Wähler mit einem großartigen Ergebnis mit dieser Funktion betraut. „Ich bin dankbar, die hervorragende Arbeit von Martin Neumeyer und vor allem Sebastian Schenk für unsere Heimat weiterführen zu dürfen“, freut sich Langwieser. Gerade als Träger des Thermalbades in Bad Gögging habe der Bezirk für den Landkreis Kelheim eine wichtige Rolle. Als Behindertenbeauftragte des Bezirks Niederbayern trägt sie weit über Kelheim hinaus Verantwortung und ist Ansprechpartner für Verbände, Organisationen, Behörden und Betroffene. Dass die CSU im Landkreis Kelheim weiterhin auf Hannelore Langwieser und ihre Arbeit im Bezirkstag setzt machte die einstimmige Nominierung als Direktkandidatin für die Bezirkstagswahl am 28. September 2008 deutlich.

Kontakte sind da und werden ausgebaut

Im Rahmen ihrer verschiedenen politischen Tätigkeiten hat Hannelore Langwieser über die Jahre viele Kontakte zu Entscheidungsträgern in Ämtern, Behörden und Ministerien aufgebaut. „Man muss Mainburg bei den wichtigen Leuten manchmal in Erinnerung rufen – und die, die uns noch nicht kennen, müssen uns kennenlernen!“ Stoiber, Beckstein und Huber kennen Mainburg und Hannelore Langwieser. Und Erwin Huber gab das Versprechen: „Wenn du Bürgermeisterin bist, erreichst du mich im Notfall innerhalb einer Stunde an jedem Fleck der Welt!“